S
superbobbelsche76
Guest
Hallo liebe Ausflügler,
aus aktuellem Anlass (ich werde am Wochenende hin fahren
) möchte ich Euch heute eines meiner Lieblingsziele in NRW vorstellen:
Den Landschaftspark Duisburg-Nord im Stadtteil Meiderich.
Wenn ich gerade mal keinen Leuchtturm zum fotografieren hab, bin ich sehr interessiert an schöner Architektur und alter Industriekultur. Darum habe ich vor ein paar Wochen, im Rahmen einer Veranstaltung Namens "Extraschicht" diese atemberaubende Location besucht.
Der Landschaftspark Duisburg-Nord (auch kurz LaPaDu, im Volksmund „Landi“) ist ein etwa 200 Hektar großer Landschaftspark rund um ein stillgelegtes Hüttenwerk in Duisburg-Meiderich, das im Rahmen der IBA entstand. Der Landschaftspark ist einer der Ankerpunkte der Europäischen Route der Industriekultur.
Das frühere Werk wurde 1901 von der damaligen „Rheinische Stahlwerke zu Meiderich bei Ruhrort“, später eine Tochter der Thyssen-Gruppe, gegründet. Die insgesamt fünf Hochöfen produzierten in ihren 84 Jahren 37 Millionen Tonnen Spezialroheisen – in der Regel als Vorprodukt für die Weiterverarbeitung in den Thyssen‘schen Stahlwerken.
Die Hochöfen 3 und 4 wurden bereits 1968 bzw. 1970 abgerissen. Die Hochöfen 1 und 2 wurden 1982 stillgelegt, so dass nur noch der erst 1973 erbaute Hochofen 5 in Betrieb blieb. 1985 wurde dieser nach gerade mal zwölf Jahren Betriebszeit aufgrund von Überkapazitäten auf dem europäischen Stahlmarkt ebenfalls stillgelegt. Thyssen verlagerte die Stahlproduktion in die umliegenden, wesentlich größeren und moderner ausgerüsteten Hauptproduktionsflächen am Rhein.
Quelle: Wikipedia
de.wikipedia.org/wiki/Landschaftspark_Duisburg-Nord
Heute dient dieses Industrieareal der Naherholung, als Industriedenkmal, als Veranstaltungs-Ort und es beheimatet zusätzlich eine Hochseil-Kletteranlage, eine Aussenstelle des Alpinen Klettervereins (hoffe den Namen richtig wiedergegeben zu haben) und im Gasometer werden Tauchkurse angeboten.
Schon am hellichten Tage bietet das Areal atemberaubende Einblicke in das Alltagsleben der Eisenverarbeitung im Ruhrpott. Man kann durch die Industrieanlagen laufen und alles genau anschauen. Erstaunlicherweise hat man zu fast allem Zutritt und kann sogar den Hochofen Nr. 5 erklimmen und die tolle Aussicht geniessen.
Hier mal ein paar kleine Eindrücke meines letzten Besuches:










Man sollte allerdings genug Zeit mitbringen und festes Schuhwerk tragen denn dieses Areal bietet sovieles zum Entdecken, daß man es sicher nicht in 2 - 3 Stunden alles schaffen kann.
Wir haben an einer "Kurzführung" teilgenommen, welche über 90 Minuten dauerte und der Leiter der Führung sagte, daß man bei der normalen Führung in etwa 6 Stunden unterwegs ist.
Auch zum rasten gibt es genug Gelegenheit: Zum einen ist rund um das Windrad genügend Grün vorhanden, so daß man gut und gern auch mal ein Picknik machen kann.
Zum Anderen gibt es am Eingang (Gegenüber von Gasometer) eine alte Trafostation in welcher sich ein Café/Restaurant befindet.
Meine Wahl fiel auf Currywurst-Pommes-Schranke
Man befindet sich ja schliesslich im Ruhrpott. 
Ich habe selten eine so leckere und liebevoll angerichtete Currywurst gegessen. Und die Portionen werden sicherlich jedem Stahlkocher gerecht.
Im gleichen Gebäude gibt es auch einen Info-Stand wo man sich über Führungen, sonstige Aktivitäten und, und, und informieren kann.
Alle möglichen Aktivitäten hier aufzuführen würde sicherlich den Rahmen sprengen und die Leser langweilen. Darum kann man sich auch im Vorfeld auf folgender Seite informieren:
www.landschaftspark.de/der-park
Wie bereits erwähnt ist der Park schon tagsübers mehr als sehenswert. Abends allerdings ist er wirklich (mir fällt gerade kein Superlativ, welches dem Park gerecht würde ein) atemberaubend!!!
Von Montag bis Donnerstag wird bei einbrechender Dämmerung eine "Grundbeleuchtung" eingeschaltet. Diese hab ich noch nicht gesehen und empfehle daher Freitags oder Samstags hin zu fahren. Denn da wird die komplette Beleuchtung eingeschaltet.
Die ganze Industrieanlage wird von bunten LED-Leuchten angestrahlt und in Szene gesetzt. Irgendwie ist alles surreal und es kommt eine mystische Stimmung auf. (jedenfalls ging es mir so)
Auch dazu gibt es einen kleinen Einblick: (wobei ich hoffe daß die Bilder durch das Komprimieren nicht zu viel verloren haben)







Hier noch ein paar Tipps für den nächtlichen Besuch:
-Taschenlampe. Neben der Kamera sollte man auf jeden Fall eine Taschenlampe dabei haben, da es auch ein paar Ecken gibt die wirklich düster sind.
-wer schreckhaft ist, sollte nicht allein rumlaufen. Wie gesagt, zum Teil ist die Stimmung wirklich gespenstisch. Aber schööööön
-und man sollte das Areal am Tage gesehen haben um sich im dunkeln besser orientieren zu können. Ohne Ortskenntnis stelle ich mir das etwas schwierig vor.
Ja, eigentlich gibt es noch soooo viel zu berichten aber Ihr sollt ja auch selbst noch etwas zum Entdecken haben. Ach ja, Parkplätze sind wirklich satt und genug vorhanden. Für die Anreise per Auto könnt Ihr "Emscherstrasse 71 in 47137 Duisburg" ins Navi eingeben. Dann steht Ihr direkt vor dem Gelände und könnt das Auto auf dem Parkplatz gegenüber abstellen.
So, jetzt reichts aber
Ich hoffe, daß für Euch ein paar hilfreiche Infos dabei waren und daß ich Euch neugierig gemacht habe.
Gruß Thomas
http://www.flickr.com/photos/superbobbelsche76/
aus aktuellem Anlass (ich werde am Wochenende hin fahren
Den Landschaftspark Duisburg-Nord im Stadtteil Meiderich.
Wenn ich gerade mal keinen Leuchtturm zum fotografieren hab, bin ich sehr interessiert an schöner Architektur und alter Industriekultur. Darum habe ich vor ein paar Wochen, im Rahmen einer Veranstaltung Namens "Extraschicht" diese atemberaubende Location besucht.
Der Landschaftspark Duisburg-Nord (auch kurz LaPaDu, im Volksmund „Landi“) ist ein etwa 200 Hektar großer Landschaftspark rund um ein stillgelegtes Hüttenwerk in Duisburg-Meiderich, das im Rahmen der IBA entstand. Der Landschaftspark ist einer der Ankerpunkte der Europäischen Route der Industriekultur.
Das frühere Werk wurde 1901 von der damaligen „Rheinische Stahlwerke zu Meiderich bei Ruhrort“, später eine Tochter der Thyssen-Gruppe, gegründet. Die insgesamt fünf Hochöfen produzierten in ihren 84 Jahren 37 Millionen Tonnen Spezialroheisen – in der Regel als Vorprodukt für die Weiterverarbeitung in den Thyssen‘schen Stahlwerken.
Die Hochöfen 3 und 4 wurden bereits 1968 bzw. 1970 abgerissen. Die Hochöfen 1 und 2 wurden 1982 stillgelegt, so dass nur noch der erst 1973 erbaute Hochofen 5 in Betrieb blieb. 1985 wurde dieser nach gerade mal zwölf Jahren Betriebszeit aufgrund von Überkapazitäten auf dem europäischen Stahlmarkt ebenfalls stillgelegt. Thyssen verlagerte die Stahlproduktion in die umliegenden, wesentlich größeren und moderner ausgerüsteten Hauptproduktionsflächen am Rhein.
Quelle: Wikipedia
de.wikipedia.org/wiki/Landschaftspark_Duisburg-Nord
Heute dient dieses Industrieareal der Naherholung, als Industriedenkmal, als Veranstaltungs-Ort und es beheimatet zusätzlich eine Hochseil-Kletteranlage, eine Aussenstelle des Alpinen Klettervereins (hoffe den Namen richtig wiedergegeben zu haben) und im Gasometer werden Tauchkurse angeboten.
Schon am hellichten Tage bietet das Areal atemberaubende Einblicke in das Alltagsleben der Eisenverarbeitung im Ruhrpott. Man kann durch die Industrieanlagen laufen und alles genau anschauen. Erstaunlicherweise hat man zu fast allem Zutritt und kann sogar den Hochofen Nr. 5 erklimmen und die tolle Aussicht geniessen.
Hier mal ein paar kleine Eindrücke meines letzten Besuches:










Man sollte allerdings genug Zeit mitbringen und festes Schuhwerk tragen denn dieses Areal bietet sovieles zum Entdecken, daß man es sicher nicht in 2 - 3 Stunden alles schaffen kann.
Wir haben an einer "Kurzführung" teilgenommen, welche über 90 Minuten dauerte und der Leiter der Führung sagte, daß man bei der normalen Führung in etwa 6 Stunden unterwegs ist.
Auch zum rasten gibt es genug Gelegenheit: Zum einen ist rund um das Windrad genügend Grün vorhanden, so daß man gut und gern auch mal ein Picknik machen kann.
Zum Anderen gibt es am Eingang (Gegenüber von Gasometer) eine alte Trafostation in welcher sich ein Café/Restaurant befindet.
Meine Wahl fiel auf Currywurst-Pommes-Schranke
Ich habe selten eine so leckere und liebevoll angerichtete Currywurst gegessen. Und die Portionen werden sicherlich jedem Stahlkocher gerecht.
Im gleichen Gebäude gibt es auch einen Info-Stand wo man sich über Führungen, sonstige Aktivitäten und, und, und informieren kann.
Alle möglichen Aktivitäten hier aufzuführen würde sicherlich den Rahmen sprengen und die Leser langweilen. Darum kann man sich auch im Vorfeld auf folgender Seite informieren:
www.landschaftspark.de/der-park
Wie bereits erwähnt ist der Park schon tagsübers mehr als sehenswert. Abends allerdings ist er wirklich (mir fällt gerade kein Superlativ, welches dem Park gerecht würde ein) atemberaubend!!!
Von Montag bis Donnerstag wird bei einbrechender Dämmerung eine "Grundbeleuchtung" eingeschaltet. Diese hab ich noch nicht gesehen und empfehle daher Freitags oder Samstags hin zu fahren. Denn da wird die komplette Beleuchtung eingeschaltet.
Die ganze Industrieanlage wird von bunten LED-Leuchten angestrahlt und in Szene gesetzt. Irgendwie ist alles surreal und es kommt eine mystische Stimmung auf. (jedenfalls ging es mir so)
Auch dazu gibt es einen kleinen Einblick: (wobei ich hoffe daß die Bilder durch das Komprimieren nicht zu viel verloren haben)







Hier noch ein paar Tipps für den nächtlichen Besuch:
-Taschenlampe. Neben der Kamera sollte man auf jeden Fall eine Taschenlampe dabei haben, da es auch ein paar Ecken gibt die wirklich düster sind.
-wer schreckhaft ist, sollte nicht allein rumlaufen. Wie gesagt, zum Teil ist die Stimmung wirklich gespenstisch. Aber schööööön
-und man sollte das Areal am Tage gesehen haben um sich im dunkeln besser orientieren zu können. Ohne Ortskenntnis stelle ich mir das etwas schwierig vor.
Ja, eigentlich gibt es noch soooo viel zu berichten aber Ihr sollt ja auch selbst noch etwas zum Entdecken haben. Ach ja, Parkplätze sind wirklich satt und genug vorhanden. Für die Anreise per Auto könnt Ihr "Emscherstrasse 71 in 47137 Duisburg" ins Navi eingeben. Dann steht Ihr direkt vor dem Gelände und könnt das Auto auf dem Parkplatz gegenüber abstellen.
So, jetzt reichts aber
Ich hoffe, daß für Euch ein paar hilfreiche Infos dabei waren und daß ich Euch neugierig gemacht habe.
Gruß Thomas
http://www.flickr.com/photos/superbobbelsche76/


