Querbeet - 028 - Diesel-Abgas-Software-Verschleierungs-Skandal !!

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J

Jorge Garcia

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Das Drama geht weiter, schweren Schaden für den Industriestandort Deutschland haben einzelne Konzern-Manager angerichtet.

Die Ingenieure konnten meistens nichts dafür ("dem Ingenieur ist nichts zu schwör"), irgendwelche Typen in Nadelstreifen haben sie nicht vernünftig arbeiten lassen. Gut, es gibt auch schwarze Schafe bei Ingenieuren, natürlich. Aber meistens sind es Konzern-Entscheidungen oder irgendwelche obersten Etagen, die sowas veranlassen.

Nach VW, Audi und BMW ist jetzt auch noch Daimler dran. Auch bei MERCEDES-Dieselfahrzeugen wurde illegale Abgas-Abschaltsoftware entdeckt.

de.m.wikipedia.org/wiki/Abgasskandal#Mercedes-Abgasskandal

"Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben !". Es tut mir leid, ich kann es nicht anders ausdrücken. Die Zeit (seit 2015), die wir jetzt mit Diesel-Abgas-Skandalen verschwenden, und die vielen Jahre davor, hätten SCHON LÄNGST in neue Technologien zum Auto investiert werden müssen. Viel zu viele sehen es nicht ein:

Die Zeit der bisherigen Mobilität ist VORBEI, die Zeit des Otto-Motors ist VORBEI, die Zeit des Diesel-Motors ist VORBEI, ja, selbst die Zeit des BENZINS ist vorbei.

Es wird Mobilität natürlich auch WEITERHIN geben, aber auf ANDEREN Wegen. Mit ANDEREN Technologien, mit ANDEREN Möglichkeiten, mit ANDEREN Kooperationen, Zusammenschlüssen, von mir aus "Carsharing" oder Mischungen aus allen möglichen Verkehrswegen ("Mobilitäts-Mix").

Natürlich kann dann ein einzelner Konzern sich nicht mehr fröhlich von der Konkurrenz abheben (oh, Entschuldigung, den "Mitbewerbern" natürlich), denn auch ihm bricht der Nachwuchs weg. Ein Auto ist für junge Leute heute nicht mehr das Statussymbol Nr. 1, wie es noch vor 20 Jahren war.

Statussymbol Nr. 1 ist heute Smartphone, Computer oder Technologie, irgendwann kommt dann später mal das Auto dran. Das Benzin ist nicht UNendlich, sondern ENDlich, und heute schon schweineteuer. Ab 2020, die prophezeite Prognose bestätigt sich immer mehr, kommt der "Break-Even"-Punkt. Jedes folgende Jahr (2021, 2022, 2023, 2024, 2025, 2026, ...), wird es geringere Mengen Rohöl geben als das Jahr davor, und somit wird es TEURER werden. Nicht, weil kein Rohöl mehr DA ist, sondern weil man immer riskantere Wege auf sich nehmen muss, um aus immer tieferen Tiefen das Rohöl RAUSZUHOLEN. Ein Beispiel, wie man das mal versucht hat und wie es schief gegangen ist: Die Bohrplattform "DEEPWATER HORIZON",

die ist explodiert, in die Luft geflogen und 87 Tage lang ist unkontrolliert Öl ins Meer geflossen. Umweltkatastrophe und Ölpest de Luxe.

Um also die unangenehmen Wahrheiten immer weiter vor sich herschieben zu können (und da ja jeder 7. Arbeitsplatz in Deutschland direkt oder indirekt vom Automobil abhängt), hat man lieber illegale Software eingebaut, um noch weiterhin fröhlich Autos zu verkaufen, die Öffentlichkeit, Umweltverbände und Regierungen zu verarschen. Hauptsache, der Mammon sprudelt weiterhin. "Äääh, Chef, was machen wir, wenn das mit unserer illegalen Software rauskommt ? - Egal, Schmidt, das nehmen wir in Kauf !".

Gerade WEIL jeder 7. Arbeitsplatz vom Auto abhängt, ist es umso WICHTIGER, schnellstens zu neuartigen Technologien zu kommen. Damit man auch morgen noch "beim Daimler" arbeiten kann. Aber nee ... !

Nun haben sie den Salat, und ein Martin Winterkorn, einst auf dem Weg zum reichsten Manager der Welt (18 Milliarden Euro), hat es zum tiefen Fall gebracht. Nun soll er in den USA vor Gericht gezerrt werden, es drohen im 25 Jahre Knast.

"Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben !" - Gorbatschow, ’89.

Stringende Grüße aus Halle (Saale),

Jorge Garcia

Es gibt NICHTS GUTES, ausser MAN TUT ES.
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Da wir gern, unterwegs sind, weit weg und auch in entferntere Regionen reisen, müssen wir leider aus vollem Herzen sagen: wir lieben unseren Diesel!

Kein Treibstoff wird mit weniger Ernergieaufwand hergestellt.

Unser alter Diesel (gerade werden wir nostalgisch, weil im Moment in DK im Urlaub) hat in DK knapp 4 l auf 100 km genommen (haben klasse Bilder von der Tankanzeige). Unser jetztiger - im Vergleich zum alten mit mehr Gewicht (o.k. wir haben zugenommen) unterwegs und der Wagen ist nicht so windschnittig wie sein Kollege , nimmt aktuell 4,5 Liter.

Wir glauben, da wird eine Hexenjagt veranstaltet, die etwas viel schlimmeres vertuschen soll.   Go Diesel Go !
 
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