Trier – Eine Stadt im Dornröschenschlaf

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Evamago

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Der Bericht im Blog von Rummi hat mich darauf gebracht, euch unbedingt eine Stadt vorzustellen, die sich in unserer Zeit quasi in einem Dornröschenschlaf befindet. Dabei täuscht die Stadt sehr und man muss Interesse, offene Augen, einen kulinarischen Gaumen und Zeit mitbringen, um der kleinen Kreisstadt Trier ihre Einzigartigkeit zu entlocken.

Geschichte: In Trier wird Geschichte lebendig. Man sagt: „2000 Jahre Geschichte, auf 2000 Schritte“

Politik: Trier war eine Zeitlang Regierungssitz Kaiser Konstantins

Architektur: Von den Germanen über die Römer, durch das Mittelalter über die Barockzeit bis heute, findet man in Trier alle Stilrichtungen.

Wissenschaft: Die noch sehr junge Unistadt Trier hat es in kürzester Zeit geschafft, geradein den Geisteswissenschaften sich einen Namen zu machen.

Kulinarisch: Wein und Bier, wie eine traditionelle und regionale Küche entführen Geniesser auf eine abenteuerliche Reise.

Theologie: Trier ist auch heute noch ein Bistum. Darüber hinaus gehörten die Bischöfe von Trier zu den Kurfürsten. Es gab in Deutschland. 7 Kurfürsten (3 weltliche und 4geistliche Kurfürsten), die den Kaiser wählten.

Landschaftlich: Die Mosel, die sich bis Koblenz als Regionsgrenze zur Eifel und dem Hunsrück durch die Landschaft schlängelt, bietet eindrückliche Aussichten und unzählige Möglichkeiten und Ausflugsgelegenheiten für jeden Geschmack.  

Die Region täuscht sehr. Nicht als DIE URLAUBSREGION auf den vordersten Plätzen, LEIDER kann ich hier nur sagen. Denn Trier alleine hat viel zu bieten gerade im Sommer und besonders im Herbst. Der gesamte Landstrich bis Koblenz wartet gerade zu darauf entdeckt und erkundet zu werden. Könnte man 4 Wochen Urlaub am Stück in der Region verbringen, hätte man nur einen Bruchteil gesehen.

Daher ist für mich Trier mit seinem Umland heute im Dornröschenschlaf. Der Bericht bietet auch nur einen kurzen Einblick. Damit habe ich nur an der Oberfläche gekratzt.

Hier möchte ich auch mein persönliches „Architektur Highlight“ noch kurz erwähnen. Nein es ist nicht die Porta Nigra, eines der Wahrzeichen der Stadt. Auch nicht das Domareal mit den unzähligen Sagen und Geschichten. Auch nicht der Hauptmarkt mit den Bürgerhäusern oder das malerische Moselufer „Zurlauben“. Gesehen haben muss man unbedingt die Basilika, der ehemalige Thronsaal Kaiser Konstantins. Auf dem ersten Blick ein eher etwas schmuckloser Bau neben dem kurfürstlichen Palais. Aber beschäftigt man sich mit der Basilika (Eine Führung ist hierhilfreich) lüftet das Gebäude  Zug um Zug seine Geheimnisse. Beeindruckend und für seine Zeit bis heute, ein Bau der Superlative. Man muss den Bau erlebt haben. Nur so viel. Die Porta Nigra könnte man mehrfach der Basilika unterbringen. Steht man vor dem Gebäude ist das unvorstellbar. Eines der vielen kleinen Geheimnisse des Thronsaals und der Baukunst der Römer.

Die Kaiserthermen und das Amphitheater  dürfen auf einem Rundgang natürlich auch nicht fehlen. Wer dann noch Zeit und Interesse hat, sich weiter mit der Geschichte der Stadt zu beschäftigen, der kann sich in den zahlreichen Museen, Ausstellungen und Bibliotheken austoben.

Trier, die Stadt für Entdecker und Abenteurer. Dabei wünsche ich allen Besuchern viel Spass.

LG

Evamago

PS: Der Link zur Website bietet eine Fülle an Informationen und Wissenwertes. Noch zur Lage, für diejenigen, die Trier auf der Map suchen. Tier liegt direkt an der Mosel im Grenzgebiet zu Luxembourg, Frankreich und dem Saarland. :-)

Noch ein Nachwort. Die Mosel hat ihr Bett tief in das Schiefergestein gegraben. Dadurch liegt Trier klimatisch sehr günstig. Wo doch Eifel und Hunsrück im Winter als kalte Regionen bekannt sind, fällt in Trier nur in extrem kalten Winter auch mal Schnee. Die Trierer sehen den Schnee oft nur auf den Anhöhen liegen. Die Lage hat wohl den Aufschwung der Stadt in römischer Zeit begünstigt.

 

 

http://www.trier-info.de
 
So, der nächste Halt auf unserer Reise in die Champagne, aber eigentlich ist es schon der Halt vor Luxemburg gewesen
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Die römischen Bauwerke von Trier, das damals Augusta Treverorum genannt wurde - Keltologen werden da den Stamm der Treverer wiederfinden, die damals in diesem Gebiet lebten, hat EvaMago bereits allesamt erwähnt. Erwähnenswert ist auch die Kombikarte, die Eintritt in viele der römischen Ausgrabungen und auch dem einen oder anderen Museum bietet. Vor allem das Rheinische Landesmuseum ist sehr zu empfehlen. Will man mehr davon besichtigen und hat nicht nur ein paar Stunden Zeit, dann sollte man sich den Kauf einer solchen durchaus überlegen.Ein Geheimtipp ist die etwas außerhalb der Altstadt gelegene Barockkirche St. Paulin, die mit einer beeindruckenden Innenausstattung aufwarten kann.Auf keinen Fall auslassen sollte man den Dom und die daran angeschlossene Liebfrauenkirche, die bei unserem Besuch leider gerade renoviert wurde und daher nicht besichtigt werden konnte. Der Dom ist wahrlich eine Reise durch die Epochen der Baukunst.
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Und hier wieder mal der Link zu meinem Artikel: http://blog.mytrips.at/2011/08/07/trier-nicht-nur-romisches-erbe/und den Fotos: http://blog.mytrips.at/galerie/reisen/trier/ Rummi

Homepage:http://blog.mytrips.at

"Reisen...Entdecken, dass alle Unrecht haben mit dem, was sie über andere Länder denken"
Aldous Huxley
 
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