Quiberon (oft als Quiribon falsch geschrieben) ist eine malerische Halbinsel und Gemeinde an der Südküste der Bretagne im Département Morbihan in Frankreich. Die rund 14 Kilometer lange Landzunge ragt tief in den Atlantik hinein und ist nur über einen sehr schmalen Abschnitt mit dem Festland verbunden.
Einen Besuch können wir absolut empfehlen, da die Halbinsel zwei völlig unterschiedliche Küstengesichter zeigt. Außerdem sollte man einen Besuch bei Ebbe und einen bei Flut einplanen, im Folgenden werden die Bilder mal bei Ebbe mal bei Flut sein. Wann die Gezeiten wie sind, könnt Ihr hier schauen: https://de.tideschart.com/France/Brittany/Morbihan/Quiberon/
Die beiden "Küstengesichter":
Als wir auf die Halbinsel gefahren sind, fiel uns auf der linken Seite das Fort de Penthièvre auf. Eine alte Festungsanlage, die man aber nur von außen besichtigen kann. Mehr Infos: Fort de Penthièvre – Wikipedia
Wir haben uns hauptsächlich die Westküste mit den Klippen angeschaut. Wir würden unseren Bericht mit der Côte Sauvage anfangen wollen, die einfach traumhaft schön ist.
Geparkt haben wir beim ersten Halt hier: 42 Rue de Beg en Aud, 56510 Saint-Pierre-Quiberon von dort sind wir dann Richtung Pointe Du Percho gegangen, am Ende des Weges kann man sich dann das Maison des douaniers, eine alte Ruine, anschauen. Von dort sind wir dann zurückgegangen Richtung dem Strand Plage de Port Blanc wo es einen tollen Steinbogen gibt. Karte von der Gegend hier zum Anschauen: Karte mit rotem Punkt als Parkplatzmarkierung
Nach wenigen Gehminuten sieht man diese tolle Aussicht:


Weiter ging es dann zur Maison des douaniers, ein tolles Fotomotiv:






Rückweg:



Wie schon geschrieben sind wir dann zurückgegangen und Richtung dem Strand Plage de Port Blanc. Runter zum Wasser kann man so wie auf den Bilder nur bei Ebbe:

Großer "Stein" mit Miesmuscheln und Korallen:



Ein paar Strandbilder, Surfer waren auch unterwegs:



An der Plage de Port-Blanc bei Saint-Pierre-Quiberon befindet sich mit der Arche de Port-Blanc einer der markantesten Felsen der Côte Sauvage. Der natürliche Steinbogen wird auch als Roche Percée, also „durchbohrter Felsen“, bezeichnet.
Seine ungewöhnliche Form entstand durch die jahrtausendelange Wirkung von Wind und Atlantikwellen. Das Meer griff Schwachstellen und Risse im Gestein an und erweiterte sie zunächst zu Höhlen. Durch fortschreitende Erosion entstand schließlich eine Öffnung durch den Felsen – der heutige natürliche Steinbogen.
Besonders eindrucksvoll ist die Arche bei Ebbe, wenn große Teile des felsigen Strandes freiliegen. Der Bereich unmittelbar an den Felsen sollte jedoch nur mit großer Vorsicht betreten werden. Die Steilküste der Côte Sauvage ist ständig der Erosion ausgesetzt, sodass es zu Steinschlag und Abbrüchen kommen kann.



Wenn man vom Wasser aus gesehen zum Steinbogen schaut und dann rechts an der Küste langläuft, dann finden sich Felsspalten, die wie kleine Höhlen sind, aber natürlich auch hier muss man wegen Steinschlag aufpassen:





Wir sind dann zurück zum Parkplatz und dann direkt die Küstenstraße entlanggefahren. Das ist echt ein Highlight, weil man einfach eine tolle Aussicht hat:


Länger angehalten haben wir bei unserem zweiten Inselbesuch hier: FVW3+89, 56170 Quiberon, Frankreich (Parking Hili) um von dort an der Küste entlang zu wandern (oben entlang, nicht unten am Wasser weil Flut war). Bilder und Videos:



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Das nächste Ziel war dann der Parkplatz des Restaurant Le Vivier, Adresse: Rte du Vivier, 56170 Quiberon, Frankreich. Das solltet Ihr Euch hier von oben anschauen: Google Maps
Dort seht Ihr auch das Ancien Vivier welches ein ehemaliges Fisch- und Hummerbecken direkt am Atlantik ist. In solchen natürlichen bzw. ausgebauten Meerwasserbecken wurden früher lebende Fische und insbesondere Krustentiere bis zum Verkauf aufbewahrt. Heute sind noch die steinernen Überreste der Anlage zwischen den Felsen zu erkennen. Zusammen mit der rauen Küstenlandschaft und der Brandung ist der Ancien Vivier ein interessantes Zeugnis der früheren Fischereiwirtschaft auf Quiberon. Kaum zu glauben: In dem ehemaligen Meerwasserbecken konnten einst bis zu 20.000 Krustentiere gleichzeitig lebend aufbewahrt werden. Bilder im Folgenden.
Links auf der Google Maps Karte seht Ihr auch viele Felsen, dort konnte man auch draufgehen:








Neben dem Restaurant gab es auch einen kleinen Kiosk. Dort gab es gute Portion Pommes für einen guten Preis:


Nach der Stärkung sind wir dann noch weiter zur Südspitze von Quiberon gefahren, genauer gesagt zum Pointe du Conguel. Geparkt haben wir dafür in der Bd de la Teignouse, 56170 Quiberon. (Unterwegs sind wir dabei auch am Château Turpault vorbeigefahren, aber da man das nur von Weitem anschauen kann haben wir dafür nicht angehalten.)
So sah dort der Strand an der Südspitze aus:

Wir sind dann zur Südspitze gelaufen, nach 5-10 Minuten kamen wir an einem kleinen Wald an, den Ihr auch auf dieser Karte sehen könnt. Auf dem Weg dorthin gab es sehr viele Schnecken, siehe Bilder und da es sehr heiß an dem Tag waren, sind wir einfach beim Wald geblieben und haben von dort (es gibt auch Bänke) aufs Meer geschaut:


Der Weg zum Wald und der Wald selbst mit Aussicht (Bänke im Schatten gab es auch):





Von dort sind wir dann wieder zu unserer Unterkunft gefahren und beenden hiermit unseren Bericht über die Halbinsel Quiberon in der Süd-Bretagne. Wir fanden es super dort!
Einen Besuch können wir absolut empfehlen, da die Halbinsel zwei völlig unterschiedliche Küstengesichter zeigt. Außerdem sollte man einen Besuch bei Ebbe und einen bei Flut einplanen, im Folgenden werden die Bilder mal bei Ebbe mal bei Flut sein. Wann die Gezeiten wie sind, könnt Ihr hier schauen: https://de.tideschart.com/France/Brittany/Morbihan/Quiberon/
Die beiden "Küstengesichter":
- Die Côte Sauvage (Wilde Küste): Die dem Atlantik zugewandte Westseite der Insel ist geprägt von schroffen Granitklippen, tiefen Schluchten, brandenden Wellen und Dünenlandschaften.
- Die Ostküste: Geschützt im Golf von Morbihan gelegen, erwarten Besucher hier ruhige, feine Sandstrände und geschützte Buchten – ideal zum Baden und für Wassersport.
Als wir auf die Halbinsel gefahren sind, fiel uns auf der linken Seite das Fort de Penthièvre auf. Eine alte Festungsanlage, die man aber nur von außen besichtigen kann. Mehr Infos: Fort de Penthièvre – Wikipedia
Wir haben uns hauptsächlich die Westküste mit den Klippen angeschaut. Wir würden unseren Bericht mit der Côte Sauvage anfangen wollen, die einfach traumhaft schön ist.
Geparkt haben wir beim ersten Halt hier: 42 Rue de Beg en Aud, 56510 Saint-Pierre-Quiberon von dort sind wir dann Richtung Pointe Du Percho gegangen, am Ende des Weges kann man sich dann das Maison des douaniers, eine alte Ruine, anschauen. Von dort sind wir dann zurückgegangen Richtung dem Strand Plage de Port Blanc wo es einen tollen Steinbogen gibt. Karte von der Gegend hier zum Anschauen: Karte mit rotem Punkt als Parkplatzmarkierung
Nach wenigen Gehminuten sieht man diese tolle Aussicht:


Weiter ging es dann zur Maison des douaniers, ein tolles Fotomotiv:






Rückweg:



Wie schon geschrieben sind wir dann zurückgegangen und Richtung dem Strand Plage de Port Blanc. Runter zum Wasser kann man so wie auf den Bilder nur bei Ebbe:

Großer "Stein" mit Miesmuscheln und Korallen:



Ein paar Strandbilder, Surfer waren auch unterwegs:



An der Plage de Port-Blanc bei Saint-Pierre-Quiberon befindet sich mit der Arche de Port-Blanc einer der markantesten Felsen der Côte Sauvage. Der natürliche Steinbogen wird auch als Roche Percée, also „durchbohrter Felsen“, bezeichnet.
Seine ungewöhnliche Form entstand durch die jahrtausendelange Wirkung von Wind und Atlantikwellen. Das Meer griff Schwachstellen und Risse im Gestein an und erweiterte sie zunächst zu Höhlen. Durch fortschreitende Erosion entstand schließlich eine Öffnung durch den Felsen – der heutige natürliche Steinbogen.
Besonders eindrucksvoll ist die Arche bei Ebbe, wenn große Teile des felsigen Strandes freiliegen. Der Bereich unmittelbar an den Felsen sollte jedoch nur mit großer Vorsicht betreten werden. Die Steilküste der Côte Sauvage ist ständig der Erosion ausgesetzt, sodass es zu Steinschlag und Abbrüchen kommen kann.



Wenn man vom Wasser aus gesehen zum Steinbogen schaut und dann rechts an der Küste langläuft, dann finden sich Felsspalten, die wie kleine Höhlen sind, aber natürlich auch hier muss man wegen Steinschlag aufpassen:





Wir sind dann zurück zum Parkplatz und dann direkt die Küstenstraße entlanggefahren. Das ist echt ein Highlight, weil man einfach eine tolle Aussicht hat:


Länger angehalten haben wir bei unserem zweiten Inselbesuch hier: FVW3+89, 56170 Quiberon, Frankreich (Parking Hili) um von dort an der Küste entlang zu wandern (oben entlang, nicht unten am Wasser weil Flut war). Bilder und Videos:



Anhang anzeigen IMG_5128.mov



Anhang anzeigen IMG_5134.mov
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Das nächste Ziel war dann der Parkplatz des Restaurant Le Vivier, Adresse: Rte du Vivier, 56170 Quiberon, Frankreich. Das solltet Ihr Euch hier von oben anschauen: Google Maps
Dort seht Ihr auch das Ancien Vivier welches ein ehemaliges Fisch- und Hummerbecken direkt am Atlantik ist. In solchen natürlichen bzw. ausgebauten Meerwasserbecken wurden früher lebende Fische und insbesondere Krustentiere bis zum Verkauf aufbewahrt. Heute sind noch die steinernen Überreste der Anlage zwischen den Felsen zu erkennen. Zusammen mit der rauen Küstenlandschaft und der Brandung ist der Ancien Vivier ein interessantes Zeugnis der früheren Fischereiwirtschaft auf Quiberon. Kaum zu glauben: In dem ehemaligen Meerwasserbecken konnten einst bis zu 20.000 Krustentiere gleichzeitig lebend aufbewahrt werden. Bilder im Folgenden.
Links auf der Google Maps Karte seht Ihr auch viele Felsen, dort konnte man auch draufgehen:








Neben dem Restaurant gab es auch einen kleinen Kiosk. Dort gab es gute Portion Pommes für einen guten Preis:


Nach der Stärkung sind wir dann noch weiter zur Südspitze von Quiberon gefahren, genauer gesagt zum Pointe du Conguel. Geparkt haben wir dafür in der Bd de la Teignouse, 56170 Quiberon. (Unterwegs sind wir dabei auch am Château Turpault vorbeigefahren, aber da man das nur von Weitem anschauen kann haben wir dafür nicht angehalten.)
So sah dort der Strand an der Südspitze aus:

Wir sind dann zur Südspitze gelaufen, nach 5-10 Minuten kamen wir an einem kleinen Wald an, den Ihr auch auf dieser Karte sehen könnt. Auf dem Weg dorthin gab es sehr viele Schnecken, siehe Bilder und da es sehr heiß an dem Tag waren, sind wir einfach beim Wald geblieben und haben von dort (es gibt auch Bänke) aufs Meer geschaut:


Der Weg zum Wald und der Wald selbst mit Aussicht (Bänke im Schatten gab es auch):





Von dort sind wir dann wieder zu unserer Unterkunft gefahren und beenden hiermit unseren Bericht über die Halbinsel Quiberon in der Süd-Bretagne. Wir fanden es super dort!
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