SandraundSven:
Vielen Dank für die RÜckmeldungen, das beruhigt dann doch etwas.
Bei uns ist bis jetzt Corona einmal sehr in den Blickpunkt gekommen (vor ungefähr 8 Wochen). So hatte unsere jüngere Tochter Fieber. Also nicht in die Kita geschickt und zum Kinderarzt. Ergebnis: Wird kein Corona sein, kein Test. Ein paar Tage später dann Sandra Husten, Fieber etc. Also ab zum Coronatest. Aussage Hausarzt: "Holen Sie die Kinder aus Kita und Grundschule, Ihr Mann soll auch nach Hause kommen. Alle in Quarantäne bis das Ergebis da ist." Also alles gemacht wie gesagt um dann festzustellen, dass ein Hausarzt gar keine Quarantäne anordnen kann. Natürlich super, da auch Aufregung bzw. Besorgnis bei der Kita und der Schule aufkam. Generell sagte uns dann auch das Gesundheitsamt, dass wir nicht in Quarantäne müssten. Wir haben die Kinder dann dennoch zu Hause gelassen und nach ca. 36 Stunden kam zum Glück das negative Testergebnis.
Ansonsten waren wir in der ersten Herbstwoche (Ferien NRW) in Bensersiel. Wir hatten den Urlaub im Januar noch vor Corona gebucht und da wir schon den Sommerurlaub in Dänemark storniert hatten, sind wir hingefahren in ein Ferienhaus. Dort konnten wir Abstand halten, ebenso am Strand etc. Erschreckend, dass es vielen aber auch dort egal zu sein schien, dass es Corona gibt. Also muss man auf sich selbst aufpassen um eine möglich geringe Ansteckungsgefahr zu haben.
Bleibt gesund!
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Hallo Sandra, hallo Sven, und hallo an eure Kinder,
ich hoffe, ihr seid wieder alle gesund !
Ja, den Quatsch, den teilweise die Behörden und Teile der Ärzteschaft machen, kann ich auch nur bestätigen. Nun ist ein weiterer Monat vergangen seit meiner letzten Rückmeldung, heute ist der 28. November !
Ich selbst bin weiterhin gesund, hier in Halle merkt man Corona eher an: "Dies und das hat geschlossen, hier und dort wurde eingeschränkt, diese und jene nervige Maßnahme wurde verschärft" ! In meiner alten Heimat Fulda aber ist ein (wie soll ich es nennen ?) "Zwischenfall" aufgetreten. Ich habe 2 Neffen, der eine ist mittlerweile Teenager und völlig gesund. Der andere ist schwerbehindert, war erst 80 % GdB, wurde vor einiger Zeit hochgestuft auf 100 % GdB ! Der ist jetzt 13 Jahre alt und geht in eine Behindertenschule in Fulda.
Er fährt NICHT mit dem öffentlichen Schulbus, für Behinderte gibt es grundsätzlich den "Malteser"-Fahrdienst. Der kommt schon seit Jahren, jeden Morgen, und bringt ihn am Nachmittag zurück. Zumindest VOR Corona. Nun kam raus: Einer der "Malteser"-Fahrer ist positiv, der fällt schonmal aus. An sich auch noch kein Weltuntergang, einen Ersatz kriegt man schon herbeigeschafft, aber: es gibt nicht genug Tests für die behinderten Schüler und die Schullehrer ! Schüler und Lehrer dort sind ja "Profis" im Umgang mit Krankheiten, logischerweise, haben also den Kram mit MASKE gar nicht erst angefangen. Sondern sie benutzen allesamt HERUNTERKLAPPBARE VISIERE, so ähnlich wie "Face Shield". Erstens, weil normale Masken tatsächlich KAUM helfen oder schützen (was ja auch der Präsident der Bundesärztekammer öffentlich zu Protokoll gegeben hat !), und zweitens, weil Kinder, die dann schwitzen, die Masken sowieso nach kurzer Zeit runterreißen. Du kriegst diese Art von Kindern nicht dauerhaft dazu, 8 Stunden am Tag die Maske aufzulassen. Schon bei gesunden Kindern ist das schwierig, bei körperlich (und teilweise auch geistig) eingeschränkten Kindern ist das ein Ding der Unmöglichkeit. Das klappt vielleicht mal 1 Tag, aber dann ist Feierabend. Deshalb benutzen alle grundsätzlich solche Visiere, wird oben in die Haare "geklemmt", runtergeklappt, und fertig ist die Sache. Damit funktioniert’s dann auch 8 Stunden.
Die Schule und die Kinder machen also alles bereits vorbildlich, da kann man nicht meckern. Zu meckern gäbe es eher was beim Landkreis Fulda, beim Gesundheitsamt. Man sollte annehmen, dass GERADE für solche Risikogruppen besonders VIEL getan wird, aber beim letzten Besuch in meiner alten Heimat (letzte Woche) wurde ich von meinem Vater vorbereitet: "Halt dich mal lieber im Hintergrund, nicht dass du dem *** (Neffe Nr. 2) begegnest, da gibt’s ein Problem in der Behindertenschule. Seine Mama passt jetzt auf, dass er anderen Leuten nicht begegnet, und du kommst ja aus Halle angereist. Da ist ja ein Hotspot, wie wir im Fernsehen gesehen haben, also begegne ihm mal lieber nicht." - Ich frage: "Wieso, wurde er denn schon getestet ?" - "Nee, die Behörden kriegen das doch nicht gebacken mit den Tests. Wir wissen überhaupt nix !".
Ich werd mich jetzt also in Halle mal selbst um einen Test kümmern (wie gesagt, ich BIN gesund, habe weder Symptome noch Temperaturerhöhung, kein Fieber, vielleicht alle 2 Tage mal ein Husten. So wie ich das sehe, also ein völlig normaler Zustand in jedem November, die Jahreszeit ist nunmal naßkalt !). Das Ergebnis KANN eigentlich nur "negativ" sein, aber es ist schon krass mit dieser Organisation, dass man sich SELBST drum kümmern muss, weil es die Behörden nicht hinbekommen. Dann hab ich einen NEGATIVEN Nachweis für den Dezember 2020, wenn ich das nächste Mal nach Fulda fahre.
Darum geht’s mir eigentlich nur, etwas in der HAND zu haben, dass ich seiner Mutter zeigen kann. "Hier, alles in Ordnung. Halle ist zwar als Hotspot eingestuft, das stimmt, aber MICH hat’s nicht erwischt !".
"jeziorowski" hat recht, das Thema wird uns mit Sicherheit noch LANGE beschäftigen.
Stringende Grüße aus Halle (Saale) ,
Jorge Garcia
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"Der Löwe FRISST, wenn er Hunger hat !!"
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