Der „Schwarzwälder Hochwald“

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Evamago

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Ich möchte euch nach langer Zeit wieder mal eine ganze Region vorstellen. Sicher nicht die berühmteste Landschaft von Deutschland. Dafür aber umso überraschender, was die Schönheit der Landschaft und die Abwechselung der Freizeitaktivitäten angeht. Nicht berühmt?! Mag jetzt wohl der eine oder andere Leser denken. Aber den Schwarzwald kennt doch jedes Kind!!!! Könnten an dieser Stelle die Gedankengänge sein. Nun, hier bedarf es zuerst einer Begriffserklärung.

Der „Schwarzwälder Hochwald“ verdankt einen Namen den grossen Fichtenwaldgebieten und ist geografisch, die westliche Region des Hunsrücks. Das Saarland und Rheinlandpfalz teilen sich den Landstrich. Saar, Mosel und Nahe bilden die natürlichen Grenzen des Gebietes. Ich habe hier die Grenzen grosszügig umrissen. Sie sind mitunter fliessend. Wer es ganz genau wissen möchte, hier die Links zu Hunsrück und Hochwald aus Wikipedia.

Hochwald:

Hunsrück:

 

Man sollte der Gegend vielleicht mit dem Fahrrad oder zu Fuss seine Aufmerksamkeit schenken. Kleine verträumte Orte. Herrliche Waldwanderwege. Kurorte, kleine Seen und weite, sanfte Hügelkettenpanoramen stellen sich vor, hat man eine der unzähligen Anhöhen erreicht. Die Hunsrückhöhen Strasse, die B407, führt bis Saarburg, quer durch den rheinlandpfälzischen Teil des Gebietes. Saarburg ist die kleine Schwester des Landkreises Trier – Saarburg. Eine schöne verträumte Altstadt mit Burgberg und Burgruine, direkt an der Saar.

Wir haben den Vogelpark Saarburg besucht. klein aber fein.

Fährt man von Saarburg nach Merzig an der Saar entlang, dem westlichen Ende des Hochwaldes, kommt man unweigerlich an der legendären Saarschleife vorbei. Ja, zugegeben, die Mosel kann gleich mit sehr viel mehr Schleifen aufwarten und trotzdem sollte man sich die Gegend, mit ihrem ganz eigenen Charme anschauen.

In Mettlach ist man nun im Werksstammgebiet von Villeroy & Boch. Porzellan und Keramik Kenner unter euch wird das Unternehmen ein Begriff sein.

In Merzig haben wir „Das Bad“ mit seiner grosszügigen Saunalandschaft und den Wolfspark Werner Freund besucht. Beides sehr zu empfehlen.

Für die Radsportfreunde unter euch habe ich einen ganz besonderen Leckerbissen. Die ehemalige Bahnstrecke zwischen Ruwer und Hermeskeil wurde zu einem Radwanderweg ausgebaut. Freie Fahrt ohne Autoverkehr und mit den Steigungen durchaus auch mitunter auch sportlich. Ausführliche Infos könnt ihr dieser Website entnehmen. Ein ganz besonderes Vergnügen, kann ich versprechen. Alles was mit und um die Strecke zu sehen ist, wo ihr Pausen einlegen könnt. Mit Übernachtungstipps und Sehenswürdigkeiten.

Es gibt noch eine Menge mehr zu entdecken. Wenn auch Hunsrück und Hochwald nicht die Tourismus Hochburg ist, so bietet die Gegend sehr viel Abwechslung. Vorteile sind damit natürlich auch, keine überfüllten Restaurants obwohl es sehr gute Lokale gibt. Keine Warteschlangen. Keine überfüllten Bäder. Ehrliche, herzerfischende Gastlichkeiten und die Nähe zu den Hunsrücker. Wenn man die Dialekte der Regionen versteht. Was aber auch nicht wirklich schwer ist.

Kurz und gut. Eine Reise lohnt sich auf alle Fälle. Die Gegend ist rau und kalt. Ich würde als Reisezeit den Sommer oder frühen Herbst vorziehen. Dann ist die Luft würzig und frisch. Durch die Lage wird es in der Gegend schnell kühl und mitunter kann es sehr windig werden.

Wir haben über Ostern folgende Orte besucht, die ich euch an entsprechenden Stellen im Ausflugsforum noch ausführlicher vorstellen werde in nächster Zeit.

Trier

Luxemburg (Ein schöner Bericht von RummiOnTour)

Greifvogelpark Saarburg

Das Bad Merzig

Wolfspark Merzig

Essen & Trinken:

Hochwaldbrauerei Losheim

Gasthaus Massem, Schillingen

Einkauftipps:

Tanken in Luxemburg

Hausverkauf Villeroy & Boch

 

Viel Spass beim Stöbern und entdecken

 

Evamago
 
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