Im Norden der Insel Fünen in Dänemark liegt die Halbinsel Hindsholm. Hier widerrum im Norden liegt die sogenannte Landschaft Fyns Hoved was soviel bedeutet wie der Kopf Fünens. Warum ist dieser Küstenabschnitt jetzt erwähnenswert? Ganz einfach, es handelt sich um eine der schönsten Landschaften Dänemarks.
Hier fallen nur ca. 500mm Regen im Jahr, weshalb die Vegetation recht spärlich ist, aber es gibt hier auch Blumen und Tiere (wohl bis zu 200 Kreuzottern) die man nicht überall in Dänemark antrifft.Außerdem findet man eine schöne Steilküste wenn man diese Gegend besucht.
Uns hat der Besuch einfach total Spaß gemacht. Man fährt zunächst bis kurz vor die Spitze der Insel, wo man dann einen ca. halbstündingen Spaziergang unternehmen kann um vom Parkplatz (Fynshovedvej in Martofte bis zum Ende fahren) bis zur Spitze der Halbinsel zu gelangen. Wobei man sagen muss, das dieses Ausflugsziel gut besucht ist und der Parkplatz direkt am Wasser erstaunlich voll war als wir dort waren.
Hier nun ein paar Bilder die wir unterwegs gemacht haben:
Beginn der Wanderung:

Schafen und ein paar Kühen kann man auch begegnen:


Viele der kleinen Bäume sind windschief:


Blick entlang der Steilküste:

Es geht mal hoch und dann auch wieder bergab näher ans Wasser:



Am nördlichsten Punkt von Hindsholm:

Bei Fotografen beliebt:

Beginn des Rückweges auf der anderen Seite der Landzunge:

Malerische Landschaft:

Am Anfang unseres Berichtes haben wir ja geschrieben, das bei Fyns Hoved sehr sehr wenig Regen über das Jahr fällt. Das kann hier aber scheinbar auch ganz anders sein. Wie Ihr auf dem folgendem Bild rechts erkennen könnt, kamen recht plötzlich schwarze Gewitterwolken auf uns zu:

Und eher wir reagieren konnten, gab es ein sehr schweres Gewitter. Ehrlich gesagt nicht gerade beruhigend wenn man auf dieser Insel keinerlei Unterstellmöglichkeit hat. Wenn dann obendrein noch wenige hundert Meter entfernt die Blitze runterkommen und Blitz und Donner eins werden nimmt man dann doch lieber die Beine in die Hand oder legt sich platt auf dem Boden. Wir sind dann zum Glück noch heile zum Auto gekommen. Auch wenn unsere kleine Tochter meinte wir hätten ein Abenteuer erlebt, müssen wir diese Erfahrung nicht noch mal machen. Daher unsere Empfelung: Nur bei gutem Wetter die Wanderung zur nördlichsten Spitze Fünens antreten.
Wenn Ihr unterwegs seit zum Fyns Hoved, dann kommt Ihr vorbei an Mårhøj, einem recht großem Hühnengrab (Adresse weil leicht zu übersehen: Snavevej, Martofte). Dieses wollten wir eigentlich anschauen, aber man gelangt zu dem Hühnengrab nur direkt über einen Weg eines beackerten Feldes. In unserem Fall war das Getreide so hoch und der Weg zum Grab dadurch so schmal, dass wir da das Getreide nass vom Regen war, klitschnass gewesen wären wenn wir hingegangen wären, also auch dieses Ziel eher bei trockenen Bedingungen zu besichtigen.
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