Gedanken zum Coronavirus

SandraundSven

Administrator
Teammitglied
Wir haben ja schon vor 6 Wochen angefangen informative Links zum Thema Coronavirus zu sammeln. Siehe hier: Informative Links

Da wir Ausflüge ja wirklich sehr sehr gerne machen und der Coronavirus weltweit zu vielen Einschränkungen führt, möchten wir hier eine Plattform bieten, wo sich jeder austauschen kann.
Externe Besucher müssen sich leider einmalig registrieren um hier schreiben zu können. Ist aber natürlich alles kostenlos.

Unsere Gedanken zu dem Coronavirus:

Wir machen uns Sorgen, insbesondere um unsere älteren Familienmitglieder. Hiervon sind viele mit Vorerkrankungen und oft liest man in vielen Kommentaren "es sind ja nur alte Leute mit Vorerkrankungen betroffen". Als wenn dieses nicht schlimm wäre. Aber wir denken, wenn jeder mal nachdenkt, kennt jeder solche Risikopatienten. Auch macht uns Sorgen, dass wir sicherlich leicht an Kapazitätsgrenzen wie in Italien kommen können, wo gar nicht mehr alle Betroffenen behandelt werden können.

Des Weiteren steht für uns fest, dass wir die nächsten Monate sehr auf Ausflüge etc. verzichten werden müssen.

Was denkt Ihr über den Coronavirus? Wir bitten übrigens darum, alle Meinungen zu akzeptieren und nicht persönlich zu werden, auch wenn dieses Thema sehr emotional ist.
 
Na gut, da will ich mal meine persönliche Meinung dazu abgeben. Wir sehen derzeit auch viele Sender der Nachbarländer, so z.B. auch den ORF. Über den amtierenden Kanzler Hr. Kurz kann man - was seine allgemeinen politischen Anschauungen betrifft - geteilter Meinung sein. Doch bezüglich Corona war seine Aussage klar: er sei jung, und pumperlgrund - und er wird das locker überstehen. Doch solle man doch mal an seine Eltern / Großeltern denken, an die man das dann überträgt. Die sterben dran.

Wir selber gehören beide zur Risikogruppe. ü65 bzw 60 und Atemwege vorbelastet; ich hab noch ein paar weitere wehwehchen die ich jetzt hier nicht breit trete. Fakt ist: falls es uns erwischen würde, dann könnte es heftig werden.

Zum Zeitpunkt der ersten bekannte Infizierungen in Italien waren wir im Tessin, und da gelegentlich auch in Zügen die aus Mailand kamen. Das war vor etwas mehr als einem Monat. Kurz nachdem wir wieder in Bayern ankamen, wurde das Ausmass in Italien richtig publik.

Reisen mit der Bahn und Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln haben wir bis auf unbestimmte Zeit gestrichen, unsere geplante Städtetour - die wird jetzt erst mal auf dem Papier ausgelebt. Ganz zu Hause bleiben? Nein...  es gibt viele schöne Fleckchen, gleich um die Ecke wo ich wohne (im Harzvorland) und wo man, wenn man es so will, stundenlang keinem anderen Menschen begegnet. Mir kommt das sehr gelegen, denn Rummel mag ich eh nicht so.

Von hier (bei mir) nach da (meinem Freund) geht es bis auf weiteres ausschliesslich mit dem Auto. Und ansonsten werden die üblichen Sicherheitsvorkehrungen eingehalten.

Wie nehmen das ganze nicht auf die leichte Schulter, Hysterie ist aber auch fehl am Platz. In dem Fall hätte das Erlebnis "des Menschen" in nachfolgendem Diskussionsfaden (auch andere beschäftigen sich mit Corona) leicht eine ungewollte Entwicklung nehmen können.

Hier klicken für das Thema

Da wir ja derzeit schön brav zu Hause bleiben, nutze ich die Zeit um wieder ein paar Fotogalerien ins Netz zu stellen - um euch dann ein paar nicht so bekannte Fleckchen vorzustellen.

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Barpfötige – ups – barfüssige Grüße von Gabi, dem Menschen der hinter Bruder Jonas steckt. Gewidmet meinem treuesten Vierbeiner, seit Anfang 2016 im Regenbogenland
guckt auch auch mal hier: www.bruderjonas.de - www.laspia.de - www.bruder-jonas.de
 
Hallo,

ich habe heute früh folgendes in Berlin erlebt: Normalerweise soll man beim Bus fahren vorn einsteigen. Heute war die erste Tür der Busse zu. Man ist also hinten eingestiegen. Was mich verwundert hat: Die Fahrerkabine ist nicht räumlich abgetrennt vom übrigen Fahrgastraum. Die Viren können sich ohne Probleme ausbreiten, ein Flatterband von innen vor der ersten Tür der Busse wird wohl kein wirksamer Schutz sein.

Ansonsten ist Hände waschen und Hände desinfizieren auf der Arbeit angesagt.

Mehr weiss ich nicht über das Thema. Ich hoffe, dass bald wieder alles normal wird.

Gruß Andreas
 
Danke für Eure Rückmeldungen. Warum haben wir die letzten Tage nicht geantwortet? Weil wir täglich wirklich sehr sehr viel getwittert haben. Einfach um viele Leute zu erreichen. Vele scheinen nicht zu verstehen, dass wir jetzt alle zusammen stehen müssen um die Verbreitung des Virus möglichst zu bremsen. Wir haben also so viel es ging Aufklärung betrieben.

Aber spätestens nach heute mit den vielen Schließungen etc. werden hoffentlich viele wach werden. Bleibt gesund!

Unser Forum : ausflugtipps.homesites.de
 
Es ist wohl noch immer sehr viel Aufklärung notwendig. Viele Menschen wollen den Ernst der Lage einfach nicht wahrhaben.

Am Samstag war ich wie jeden Tag morgens um 8:00 Uhr am Schwimmbad. Um diese Zeit kommen immer zwischen 10 und 20 meist ältere Leute. Eigentlich jeder hatte Verständnis für die Anordnung zur sofortigen Schließung. Bei uns in der Kleinstadt sind im Schwimmbad selten größere Menschenansammlungen, aber wir respektieren die Entscheidung ohne Murren.
Ich fuhr dann in den nahegelegenen Supermarkt um Brot und Obst zu kaufen. Dort herrschte Chaos. So voll hab ich den Supermarkt noch nie erlebt und hätte ich nicht die Möglichkeit mit Scan&Go die Schlangen an den Kassen zu umgehen, wäre ich umgekehrt. An den 25+ Kassen standen morgens um 8:30 Uhr jeweils ca. 20 Kunden an. Manche gar in Familie, um den Wochenendeinkauf zum Familienevent zu machen. Über 500 Menschen drängten sich im (erweiterten) Kassenbereich. Bei diesen Bildern wird klar, wie schnell sich der Virus unkontrolliert ausbreiten kann.

Wie gesagt, ich selbst war ein kleiner Teil dieses Chaos, hätte mich allerdings niemals in die Schlangen eingegliedert.

Viele Grüße
Winfried

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Schon seit Tagen beobachtet man im Fernsehen, dass die "Sensationshascherei" selbst im öffentlich-rechtlichen einige Unbedachtheiten hervorbringt. Da macht man Straßenumfragen und hält jedem Befragten das Mikro  vor die Nase. Nachdem genügend Leute auf das Mikro gespuckt haben, zieht man das Fazit, dass die meisten Befragten unvorsichtig sind. Nur der Journalist, der seine Viruskeule nun befriedigt einpackt, hat natürlich richtig gehandelt!

Heute im Morgenmagazin dann eine Journalistin, die über das Mikro eine Plastiktüte gestülpt hat und darauf bedacht ist, 2 Meter Abstand zu halten. Nun wird den Spaziergängern am Alsterufer ihr unverantwortliches Verhalten mit Abstand klargemacht. Die Viruskeule mit Plastiküberzug hält man den Leuten allerdings genau vor die Nase.
Das ist soviel Schutz wie beim Gruppensex mit immer dem gleichen Kondom.

Viele Grüße
Winfried

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