Gotthard und San Bernardino Transitstrecken mit unzählig vielen Möglichkeiten zur Pause

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Evamago

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Es gibt 2 Transitachsen auf dem Weg in den Süden durch die Schweiz.

Die Gotthardstrecke und die Fahrt über den San Bernardino. Besonders zu Ferienzeiten und gerade jetzt im Sommer ist der Gotthard wegen der Staus berühmt, berüchtigt.

Schade, dass die meisten Transitreisenden sich wenig Zeit für die einzigartigen Landschaften auf den beiden Routen nehmen. Daher möchte ich die Strecken hier etwas genauer beschreiben. Vielleicht wird sich der eine oder andere beim nächsten  Stau dann eine kleine Auszeit gönnen, dem Reisestress entfliehen und die Gelegenheit zu einem Abstecher nutzen. Die Gotthardroute führt durch die Nordschweiz, Luzern und den Kanton Uri, weiter durch den Kanton Tessin im Süden. Abwechslungsreich und mit vielen Möglichkeiten zu einer Pause abseits der überlaufenen Rastplätze. Wie wäre es mit einer Stadtbesichtigung von Luzern! Die Stadt kann mit einer traumhaften Lage am Vierwaldstättersee punkten. Strandbäder, einer schönen Altstadt und für Kulturbegeisterte, mit Ausstellungen und Museen. Besonders empfehlenswert ist das Verkehrshaus. Kurzweilig und spannend ist ebenfalls die „GlasiHergiswil“. Museum und die Fertigung mundgeblasener Glaskunst erlebt man in Hergiswil. Wechselnde Ausstellungen und alles zur Geschichte der Glaskunst und der „Glasi Hergiswil“. Zudem liegt die Glasbläserei direkt am See und lässt einen den Stau schnell vergessen. So kann man Kraft für die Weiterfahrt tanken. Das sind erst mal 2 Ziele für diese Strecke. In nächster Zeit folgt sicher noch der eine oder andere Tipp.

Wer über Basel in die Schweiz einreist, wird schon auf der Autobahn über die Stausituation am Gotthard informiert und hat dann die Möglichkeit über den San Bernardino auszuweichen. Die Route ist länger aber für meinen Geschmack, abwechslungsreicher und schöner. Durch die Nordschweiz, vorbei an Zürich, von dort auf der A3 mit herrlichem Ausblick auf den Zürichsee und anschiessend am Walensee entlang. Ab hier mit einer himmlisch schönen Aussicht in die Bergwelt, die einen bis insTessin begleitet. Zürich ist  immer eine Pause wert. In die Stadt kann man sich verlieben. Auf dem Stück zwischen Zürich und Chur hat man die Qual der Wahl. Entweder mit einer Pause am Zürichsee, jede Gemeinde verfügt über ein Strandbad oder am Walensee. Weesen ist klein, gemütlich und erholsam. Oder auch Walenstadt beide Ortschaften bieten Möglichkeiten mit ihren Strandbädern, sich im See zu erfrischen. Flums, der nächste Ort hinter dem Walensee ist als Wintersportort bekannt, aber auch im Sommer kann man mit der Seilbahn zum „Hausberg, den Maschgenkamm“ mit einer herrlichen Aussicht bis zum Säntis, den Glaneralpen und die Bergwelt Graubündens, durch die man anschliessend fährt. Bad Ragaz bietet mit der Tamina Therme eine luxuriöse aber sehr erholsame Auszeit. DieTamina Therme besticht durch ihre Architektur. Die Auszeit ist zwar nicht ganz günstig, aber lohnend.

Chur und ihre Einwohner, muss man gesehen und erlebt haben. Einmal ist die Lage der Stadt beneidenswert. Es ist die Sonnenstadt der Nordostschweiz. Der Dialekt und die Menschen können einen in ihren Bann ziehen. Unbedingt anhalten. Es wäre schade einfach nur an Chur vorbei zu fahren. Ein Halt wäre auch die richtige Einstimmung für den nächsten und schönsten Teil der Strecke. Die Bergwelt die nun folgt, ist unbeschreiblich!!!!!  Wer sich bis jetzt eine Pause versagt hat, der hat mit der Via Mala eines der Highlights der Strecke vor sich. Gerade an heissen Sommertagen, bietet die Schlucht angenehme Abkühlung..

Das sind bei weiten nicht die einzigen Möglichkeiten. Es gibt unzählig viele Stationen. Aber vielleicht schon mal der eine oder andere Anstoss, die Schweiz nicht als reines Transitland zu sehen, sondern sich auch mal eine Auszeit der besonderen Art zu gönnen.

Ich verspreche, es wird sich lohnen und macht Lust auf mehr.

Gute Fahrt

Evamago
 
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