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Fred@895763
Guest
An der Nordspitze Dänemarks, nordöstlich von Skagen, befindet sich zwischen Skagerrak und Kattegat die schmale "Sandzunge" Grenen. An ihrer äußersten Spitze kann man übrigens mit einem Bein in der Nordsee und mit dem anderen in der Ostsee stehen. Hier prallen die Wellen von Nord- und Ostsee bei den dort oft herrschenden starken Winden mit großer Wucht aufeinander und die starke Strömung ist äußerst gefährlich!
Im Gebiet um Grenen können Naturfreunde übrigens viele Vogelarten beobachten und auch Meeressäuger, wie z.B. Schweinswale, Delfine, Kegelrobben, Nördliche Zwergwale, und Seehunde, sind hier häufig anzutreffen.
Vom Parkplatz bis zur Spitze geht man zu Fuß etwa 30 Minuten. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Traktorbus „Sandormen“ (Sandwurm) zu benutzen. Alles in allem ist ein Besuch - möglichst außerhalb der Saison - sehr empfehlenswert!
Hier noch ein Link: de.wikipedia.org/wiki/Grenen"

Kommentar überflüssig.

Hier stehe ich zwischen den Meeren. Ein tolles Gefühl!

Auf dem Weg zur Spitze steht ein Bunker der deutschen Wehrmacht aus dem Zweiten Weltkrieg.
---------------------
Hier noch etwas zum Schmunzeln - mit Augenzwinkern geschrieben.
Verschollener Bumerang gefunden!

Bumerang
War einmal ein Bumerang
War ein Weniges zu lang.
Bumerang flog ein Stück,
Aber kam nicht mehr zurück.
Publikum - noch stundenlang -
Wartete auf Bumerang.
Joachim Ringelnatz
1883-1934
Als Landeplatz für den verschwundenen Bumerang aus dem gleichnamigen Gedicht von Joachim Ringelnatz ist diese geheimnisvolle und irgendwie auch unwirklich anmutende Gegend wie geschaffen. Immerhin bis hierher ist das um "ein Weniges zu lang" geratene Wurfgeschoss geflogen!
Jetzt wird auch klar, warum seine Rückkehr zum Abflugsort seinerzeit nicht möglich war. Die schon damals hier herrschenden - fast immer äußerst ungünstigen - Wetterverhältnisse waren sicher die Ursache seines Absturzes und durch die große Wucht des Aufpralls drang der Bumerang tief in den Boden ein. Im Laufe der Zeit hatte sich dann zusätzlich eine dicke Schicht aus Sand und Geröll über dem Wurfgerät gebildet. Offenbar ist diese erst vor Kurzem durch eine sehr starke Gegenströmung wieder weggeschwemmt worden - was schließlich dann auch zu seiner Entdeckung durch mich geführt hat.
Warum der Bumerang genau hier zu Boden ging, wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben. Vielleicht wollte ja der Dichter aber schon damals unsere nördlichen Nachbarn durch den Wurf des Bumerangs vorwarnen. Ein nicht ganz von der Hand zu weisender Gedanke.
Dass es sich bei meinem Fund um den im Jahre 1923 auf die Reise gegangenen Bumerang handelt, steht für mich zweifelsfrei fest. Eine Begutachtung durch den Ringelnatzexperten Prof. Dr. Frank Möbus (ehemaliges Vorstandsmitglied der Joachim-Ringelnatz-Stiftung) musste jedoch leider unterbleiben. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich nämlich entschlossen, den für die literarische Welt gewiss sehr bedeutsamen Fund nicht der Öffentlichkeit zu übergeben, sondern ihn an Ort und Stelle zu entsorgen.
Gewisse Anwürfe in Verbindung mit der öffentlichen Versteigerung des von mir am Strand von Norderney vor vielen Jahren gefundenen Suahelischnurrbarthaares aus dem Ringelnatz-Gedicht "Logik" erleichterten mir den Entschluss, meinen Fund ohne allzu große Gewissensbisse in die nördlichste Mülltonne Dänemarks zu werfen. Die Dänen mögen ihre schönen Strände gerne sauber!

https://de.gravatar.com/1fredlang
Im Gebiet um Grenen können Naturfreunde übrigens viele Vogelarten beobachten und auch Meeressäuger, wie z.B. Schweinswale, Delfine, Kegelrobben, Nördliche Zwergwale, und Seehunde, sind hier häufig anzutreffen.
Vom Parkplatz bis zur Spitze geht man zu Fuß etwa 30 Minuten. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Traktorbus „Sandormen“ (Sandwurm) zu benutzen. Alles in allem ist ein Besuch - möglichst außerhalb der Saison - sehr empfehlenswert!
Hier noch ein Link: de.wikipedia.org/wiki/Grenen"

Kommentar überflüssig.

Hier stehe ich zwischen den Meeren. Ein tolles Gefühl!

Auf dem Weg zur Spitze steht ein Bunker der deutschen Wehrmacht aus dem Zweiten Weltkrieg.
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Hier noch etwas zum Schmunzeln - mit Augenzwinkern geschrieben.
Verschollener Bumerang gefunden!

Bumerang
War einmal ein Bumerang
War ein Weniges zu lang.
Bumerang flog ein Stück,
Aber kam nicht mehr zurück.
Publikum - noch stundenlang -
Wartete auf Bumerang.
Joachim Ringelnatz
1883-1934
Als Landeplatz für den verschwundenen Bumerang aus dem gleichnamigen Gedicht von Joachim Ringelnatz ist diese geheimnisvolle und irgendwie auch unwirklich anmutende Gegend wie geschaffen. Immerhin bis hierher ist das um "ein Weniges zu lang" geratene Wurfgeschoss geflogen!
Jetzt wird auch klar, warum seine Rückkehr zum Abflugsort seinerzeit nicht möglich war. Die schon damals hier herrschenden - fast immer äußerst ungünstigen - Wetterverhältnisse waren sicher die Ursache seines Absturzes und durch die große Wucht des Aufpralls drang der Bumerang tief in den Boden ein. Im Laufe der Zeit hatte sich dann zusätzlich eine dicke Schicht aus Sand und Geröll über dem Wurfgerät gebildet. Offenbar ist diese erst vor Kurzem durch eine sehr starke Gegenströmung wieder weggeschwemmt worden - was schließlich dann auch zu seiner Entdeckung durch mich geführt hat.
Warum der Bumerang genau hier zu Boden ging, wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben. Vielleicht wollte ja der Dichter aber schon damals unsere nördlichen Nachbarn durch den Wurf des Bumerangs vorwarnen. Ein nicht ganz von der Hand zu weisender Gedanke.
Dass es sich bei meinem Fund um den im Jahre 1923 auf die Reise gegangenen Bumerang handelt, steht für mich zweifelsfrei fest. Eine Begutachtung durch den Ringelnatzexperten Prof. Dr. Frank Möbus (ehemaliges Vorstandsmitglied der Joachim-Ringelnatz-Stiftung) musste jedoch leider unterbleiben. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich nämlich entschlossen, den für die literarische Welt gewiss sehr bedeutsamen Fund nicht der Öffentlichkeit zu übergeben, sondern ihn an Ort und Stelle zu entsorgen.
Gewisse Anwürfe in Verbindung mit der öffentlichen Versteigerung des von mir am Strand von Norderney vor vielen Jahren gefundenen Suahelischnurrbarthaares aus dem Ringelnatz-Gedicht "Logik" erleichterten mir den Entschluss, meinen Fund ohne allzu große Gewissensbisse in die nördlichste Mülltonne Dänemarks zu werfen. Die Dänen mögen ihre schönen Strände gerne sauber!

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