Panometer in Leipzig - Alte Gasometer mit neuer Nutzung

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jeziorowski

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Bereits zum 3. Mal habe ich die alten Gasometer in Leipzig besucht.

Eines dieser gigantischen Bauwerke beheimatet seit vielen Jahren eine wechselnde Panorama-Ausstellung. Beschreiben kann man diese Kunstwerke nicht, man muss es im Original gesehen haben, um es zu begreifen.
Derzeit ist dort ein Panorama mit dem Titel "Carolas Garten" zu sehen; was sage ich? - zu bestaunen!
Alle dort ausgestellten bisherigen Panoramen stammen vom Fotokünstler Prof. Asisi

Nur ein paar Randinformationen: die Panoramen sind fotorealistische Darstellungen auf Leinwand in 32 Meter Höhe und ca. 35 Meter Durchmesser / 110 Meter Länge. Aus verschiedenen Ebenen einer 15 Meter hohen Plattform wirkt das Bild immer wieder anders. Durch Licht und Ton werden erstaunliche Effekte simuliert. Wenn im Morgengrauen eine Amsel singt oder in der Mittagssonne eine Hummel direkt am Ohr vorbeizufliegen scheint, ist man mittendrin in einem ganz gewöhnlichen Schrebergarten. Der kleine Wasserfall plätschert gemütlich, während eine kleine Katze gemächlich durchs Beet streift. Die Katze ist schätzungsweise 10 Meter groß, erscheint aber von der unteren Betrachterebene ganz unscheinbar. Aus 15 Meter Höhe schaut man genau in deren Augen und wer genau hinsieht, entdeckt in ihrer Iris ein Spiegelbild des Künstlers.

Ich hätte nicht geglaubt wie mich ein Stück verrottendes Holz oder eine weggeworfene Zigarettenkippe auf der Wiese faszinieren können. Gelungen ist auch die verwesende Ratte auf der sich ettliche Fliegen breitmachen.

Aber wie schon gesagt, man kann das nicht beschreiben.
Sehr gut wird die Ausstellung in diesem Artikel der Leipziger Internet Zeitung beschrieben.

Viele Grüße
Winfried

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Das klingt aber sehr interessant. Die Bilder die man im Netz darüber findet, sehen schon ohne die von Dir beschriebenen Effekte gut aus. 

Auch wussten wir nicht, dass es neben dem Gasometer in Oberhausen, was auch sehr sehenswert ist, noch andere Gasometer mit Ausstellungen gibt.
 
Gasometer sind besonders im Osten noch einige vorhanden, die kulturell genutzt werden, oder einfach so besichtigt werden können.

Jetzt ist ja bald wieder Tag des offenen Denkmals, vielleicht kommt man dann in das eine oder andere, was sonst verschlossen ist, rein.

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Barpfötige – ups – barfüssige Grüße von Gabi, dem Menschen der hinter Bruder Jonas steckt.
Gewidmet meinem treuesten Vierbeiner, seit Anfang 2016 im Regenbogenland
 
Hallo Gabi, Du hast sicher recht. Zum Glück hat man diese Bauwerke in vielen Städten stehen gelassen. In Leipzig stehen zwei dieser Baudenkmale unmittelbar nebeneinander. Eines wird für die Panorama-Ausstellungen genutzt. Das andere ist sowas wie eine Event-Location, die man meines Wissens auch für private Veranstaltungen, wie Hochzeit u.ä. mieten kann.

Ein Besuch dort ist auf jeden Fall lohnenswert, auch weil es in der Stadt liegt und mit der Straßenbahn leicht zu erreichen ist. Ich will nicht für Leipzig die Werbung übernehmen, möchte aber hier sagen, dass es wieder eine der schönsten deutschen Großstädte geworden ist. (der Wende sei Dank).
Man kann den Besuch im Panometer gut mit dem Völkerschlachtdenkmal verbinden. Sehr gut passt da die Stadtrundfahrt mit "Hop on-Hop off"vom Hbf aus. Entspannen kann man danach bei einem Bummel durch Leipzigs Innenstadt mit den vielen Cafe‘s, Restaurants und Bistro‘s. Mein Favorit ist die "Kümmel Apotheke" in den Mädler Passagen, wo es eine kleine aber sehr feine Speisekarte gibt.

Viele Grüße
Winfried

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Ich hab gerade ein Video auf YouTube hochgeladen. Ich hatte leider nur das Smartphone dabei, daher ist die Bild- und Tonqualität nicht optimal.



Viele Grüße

Winfried

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Hallo Winfried,

sehr schönes Video, man hat das Gefühl, man ist Teil des Ganzen, obwohl man nur vor dem Bildschirm sitzt.

Gruß Andreas
 
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