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Evamago
Guest
Wir sind aus unserem Provenceurlaub zurück und bevor es so richtig mit den Berichten, Fotos Link- und Ausflugstipps für die Region losgeht, hier ein paar Einkaufstipps von mir für euch und zum "warm werden" für mich 
Einmal für Selbstversorger unter den Urlaubern. Wir fahren meist "leer" los und kommen "voll beladen" zurück.
So auch von dieser Tour.
Wenn immer möglich suchen wir für die Grundversorgung einen Supermarché auf. Für mich ist in Frankreich der "Le Clerc" die erste Adresse. Denn die Filialen, sind sehr gut sortiert und sehr gepflegt. Es gibt eine Linie der Kette die sich "Nous Régions" nennt. Spezialitäten aus verschiedensten Regionen Frankreichs. Die Produkte sind im Preis meist etwas teurer, aber es lohnt sich. Wir sind bei der Auswahl bisher immer gut bedient gewesen.
Für die Gaumenfreuden zwischendurch und weil es einfach unheimlich viel Spass macht, ist kein Wochenmarkt, an dem wir vorbeikommen sicher.
Hier ist das Angebot an Gemüse, Obst und Spezialitäten aus der Region phantastisch. Aber Vorsicht, man ist nach dem Markt allein vom Probieren meist schon gesättigt.
Die Atmosphäre ist einfach verführerisch. Märkte haben bis heute in Frankreich Tradition und wer sich darauf einlässt, erlebt noch richtige Originale an Marktfahrern. Die Markttage für die grossen Orte findet ihr im Webkatalog. Für kleinere Orte erfährt man die Daten meist in den "Maison du Tourisme" oder direkt am Marktplatz der Orte. Ab und an auch an Ortseingängen. Wer auf der Reise ist, fährt meist mindestens einmal an einen Markt.
Kleine Stände am Strassenrand. Die sind auch abseits der grossen Touristenrouten immer wieder an zutreffen. Ein Halt lohnt sicher immer mal wieder. So haben wir "Mamie Bernadette" kennen gelernt. Ihren Stand findet ihr auf der Route vom Mont Ventoux Richtung Sault. Sie hat ihren Verkaufsstand mit viel Liebe zum Detail ausgestattet. Zu der Produktpalette gehört natürlich Lavendelhonig. Oh der beste Honig der Region, den ich je probiert habe. Wir haben viel zu wenig davon eingekauft. Ausserdem ist sie eine Konfitürenmeisterin. Neben den Klassikern, finden sich auch ausgefallene Kombinationen wie z.B. "Aprikose - Lavendel" ich ärgere mich jetzt schon. Das Glas ist leer. Es hat den Urlaub nicht überstanden. Die Marmelade war sensationell gut. Mamie Bernadette ist Trüffelsucherin. Ihr müsst euch unbedingt Zeit bei dem Besuch nehmen und Bernadette erzählt euch tolle Geschichten. Gibt Tipps für die Marmeladen, klärt über den Honig auf und ein kleines Lavendel und Trüffelseminar bekommt man auch quasi Frei Haus. Wer auf der Route ist, sollte unbedingt an ihrem Verkaufstand anhalten. Er ist so ungewöhnlich schön gestaltet, da braucht es keine zusätzliche Adresse. Er ist auf der Route einer der ganz wenigen, ihr erkennt "Mamie Bernadette" sofort.
Über Olivenölmühlen habe ich euch schon berichtet. Die Provence und speziell um Nyons findet ihr eine grosse Auswahl. Aber eben, probieren ist hier Programm. Die Geschmacksabstufungen sind vielfältig. Die Olivenöle sind meist fruchtig mit einer grossen Spannbreite an Geschmacksvarianten von neutral bis herb. Ebenso unterschiedlich sind die Preise. Wir haben auf der Tour ein Olivenöl für 7.80 Euro/L erstanden, dass den teuren um nichts nachsteht. Natürlich gibt es auch Sorten die bis zu 30 Euro / Liter verkauft werden.
Was wäre Südfrankreich ohne eingelegte Oliven, Tapenade von noir bis rouge, marinierten Tomaten mit einer unendlichen Rezeptvielfalt und ..... selbstverständlich.... PASTIS!!!!
Kennen wir hier bei uns vielleicht 2 oder 3 Sorten der grossen Vertreiber, ist man über die Sorten- und Geschacksvielfalt in Südfrankreich sehr überrascht. Auch hier gilt unbedingt probieren. Kleine Orte und Spezialitätengeschäfte eignen sich dafür sehr gut. Ein paar Tipps. In Castellane (es gibt dafür nur ein Geschäft am Marktplatz) erfährt man eine Menge über Traditionen des Pastis. Gordes kann gleich mit 2 Geschäften aufwarten. Beide ebenfalls am Marktplatz sind zu empfehlen. Das Gleiche gilt für den in Mode gekommenen Absinth über den es noch mehr Geschichten und Mythen zu berichten gibt. Dazu demnächst mehr.
Preise für Pastis: Um die 19.00 Euro erhält man durchaus schon ganz anständige Sorten. Den teuersten Pstis, den wir auf der Tour eingekauft haben lag bei 24.00 Euro.
Alles in allem die Provence bezaubert nicht nur durch Landschaft, malerische Orte und atemberaubend schöne Stimmungen, auch die Menschen, ihre Geschichten und die unendliche Geschacksvielfalt ziehen einem in den Bann und lassen den Alltag schnell vergessen. Die Provence ist auf alle Fälle in jeder Hinsicht eine Reise wert.
Sonnige Grüsse
Evamago
Einmal für Selbstversorger unter den Urlaubern. Wir fahren meist "leer" los und kommen "voll beladen" zurück.
Wenn immer möglich suchen wir für die Grundversorgung einen Supermarché auf. Für mich ist in Frankreich der "Le Clerc" die erste Adresse. Denn die Filialen, sind sehr gut sortiert und sehr gepflegt. Es gibt eine Linie der Kette die sich "Nous Régions" nennt. Spezialitäten aus verschiedensten Regionen Frankreichs. Die Produkte sind im Preis meist etwas teurer, aber es lohnt sich. Wir sind bei der Auswahl bisher immer gut bedient gewesen.
Für die Gaumenfreuden zwischendurch und weil es einfach unheimlich viel Spass macht, ist kein Wochenmarkt, an dem wir vorbeikommen sicher.
Kleine Stände am Strassenrand. Die sind auch abseits der grossen Touristenrouten immer wieder an zutreffen. Ein Halt lohnt sicher immer mal wieder. So haben wir "Mamie Bernadette" kennen gelernt. Ihren Stand findet ihr auf der Route vom Mont Ventoux Richtung Sault. Sie hat ihren Verkaufsstand mit viel Liebe zum Detail ausgestattet. Zu der Produktpalette gehört natürlich Lavendelhonig. Oh der beste Honig der Region, den ich je probiert habe. Wir haben viel zu wenig davon eingekauft. Ausserdem ist sie eine Konfitürenmeisterin. Neben den Klassikern, finden sich auch ausgefallene Kombinationen wie z.B. "Aprikose - Lavendel" ich ärgere mich jetzt schon. Das Glas ist leer. Es hat den Urlaub nicht überstanden. Die Marmelade war sensationell gut. Mamie Bernadette ist Trüffelsucherin. Ihr müsst euch unbedingt Zeit bei dem Besuch nehmen und Bernadette erzählt euch tolle Geschichten. Gibt Tipps für die Marmeladen, klärt über den Honig auf und ein kleines Lavendel und Trüffelseminar bekommt man auch quasi Frei Haus. Wer auf der Route ist, sollte unbedingt an ihrem Verkaufstand anhalten. Er ist so ungewöhnlich schön gestaltet, da braucht es keine zusätzliche Adresse. Er ist auf der Route einer der ganz wenigen, ihr erkennt "Mamie Bernadette" sofort.
Über Olivenölmühlen habe ich euch schon berichtet. Die Provence und speziell um Nyons findet ihr eine grosse Auswahl. Aber eben, probieren ist hier Programm. Die Geschmacksabstufungen sind vielfältig. Die Olivenöle sind meist fruchtig mit einer grossen Spannbreite an Geschmacksvarianten von neutral bis herb. Ebenso unterschiedlich sind die Preise. Wir haben auf der Tour ein Olivenöl für 7.80 Euro/L erstanden, dass den teuren um nichts nachsteht. Natürlich gibt es auch Sorten die bis zu 30 Euro / Liter verkauft werden.
Was wäre Südfrankreich ohne eingelegte Oliven, Tapenade von noir bis rouge, marinierten Tomaten mit einer unendlichen Rezeptvielfalt und ..... selbstverständlich.... PASTIS!!!!
Kennen wir hier bei uns vielleicht 2 oder 3 Sorten der grossen Vertreiber, ist man über die Sorten- und Geschacksvielfalt in Südfrankreich sehr überrascht. Auch hier gilt unbedingt probieren. Kleine Orte und Spezialitätengeschäfte eignen sich dafür sehr gut. Ein paar Tipps. In Castellane (es gibt dafür nur ein Geschäft am Marktplatz) erfährt man eine Menge über Traditionen des Pastis. Gordes kann gleich mit 2 Geschäften aufwarten. Beide ebenfalls am Marktplatz sind zu empfehlen. Das Gleiche gilt für den in Mode gekommenen Absinth über den es noch mehr Geschichten und Mythen zu berichten gibt. Dazu demnächst mehr.
Preise für Pastis: Um die 19.00 Euro erhält man durchaus schon ganz anständige Sorten. Den teuersten Pstis, den wir auf der Tour eingekauft haben lag bei 24.00 Euro.
Alles in allem die Provence bezaubert nicht nur durch Landschaft, malerische Orte und atemberaubend schöne Stimmungen, auch die Menschen, ihre Geschichten und die unendliche Geschacksvielfalt ziehen einem in den Bann und lassen den Alltag schnell vergessen. Die Provence ist auf alle Fälle in jeder Hinsicht eine Reise wert.
Sonnige Grüsse
Evamago