Textilwerk Bocholt - LWL-Museum

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bruder jonas

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Im September vergangenen Jahres besuchten wir das Textilwerk Bocholt. Wir starteten mit der Weberei. Bereits vor dem Eingang konnten wir erahnen, was uns erwartet. Industriekultur vom Feinsten.

Wir hatten Glück, soeben begann eine Führung. Los ging es in der Turbinenhalle. Die Maschine lief natürlich, derweil der Leiter der Führung technische Einzelheiten erkläre, und auch Fragen aus dem Publikum beantwortete.

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Weiter ging es dann in die Weberei. Hier wurde jeder einzelne Schritt erklärt, und die Maschinen eingeschaltet. Das Schöne: die Anlage läuft noch regelmässig, es werden Tuchwaren produziert die dann im Laden auch käuflich zu erwerben sind.

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An den einzelnen Webstationen konnten wir einen Eindruck gewinnen, wie aufwändig es doch ist, ein schlichtes solides Geschirrtuch zu weben. Insbesondere dann wenn Muster oder Schriftzüge entstehen sollen.

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Die Vorführung selber dauert gut eine Stunde, wer Lust und Zeit hat kann gemütlich noch einmal selbständig durch die Weberei gehen.

Über den Hof geht es dann einige hundert Meter weiter zur ehemaligen Spinnerei. Dieser Weg ist nur bedingt barrierefrei. Wer nicht gut zu Fuß ist und einen entsprechenden Parkausweis besitzt, der fährt (oder lässt sich fahren) einmal aussen herum und parkiert direkt vor dem Vordereingang der Spinnerei auf der ausgewiesenen Fläche.

Ich nahm den Weg über den Hof, wo eine kleine Kunstausstellung installiert war.

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Dieses Fahrzeug hier passte ja wunderbar ins Museum. Ob die Insassen in 50 Jahren wohl daran zurückdenken werden?

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Die Ausstellungen der Spinnerei erstrecken sich über mehrere Etagen, barrierefrei mit Aufzug zu erreichen.

Im Parterre befindet sich mit dem "Parcours de la Mode" ein Querschnitt durch die Mode vergangener Tage. Im September, als wir da waren, fand überdies gerade ein Workshop statt.

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Wer den Weg  von der Rohbaumwolle bis zum fertigen Garn genau verfolgen will, kann dies im ersten Stock.

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Hier sind die einzelnen Maschinen zu sehen, bei den Spinnereimaschinen der Firma Schubert & Salzer kamen bei mir Heimatgefühle aus. Ich musste mit eigenen Augen ansehen, wie dieses Kulturdenkmal seinerzeit in Ingolstadt gesprengt wurde, um später einem Outlet-Center Platz zu machen.

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Zurück nach Bocholt. In der Spinnerei gab es zwar keine Führung, wohl aber eine sehr nette Museumsfrau, die immer ein offenes Ohr für Fragen hatte. Ausserdem leistet eine App hilfreiche Dienste, es lassen sich alle möglichen Informationen abrufen.

Verhungern muss normalerweise auch kein Besucher. Im Herbst hatte die Sky Lounge  in der Spinnerei (coronabedingt) geschlossen, lt. website gibt es dort Mo - Fr zwischen 12:00 und 13:30 Mittagessen.

Zutritt gemäss 3 G - Eintrittspreis für beide Museen 4 euro / ermässigt 2, Inhaber der LWL oder Deutscher Museumsbund frei.

weitere Bilder in meiner Galerie

 

textilwerk-bocholt.lwl.org/de/

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Barpfötige – ups – barfüssige Grüße von Gabi, dem Menschen der hinter Bruder Jonas steckt. Gewidmet meinem treuesten Vierbeiner, seit Anfang 2016 im Regenbogenland
guckt auch auch mal hier: www.bruderjonas.de - www.laspia.de - www.bruder-jonas.de
 
Vielen Dank für den Tip. Unsere Tochter webt schon seit dem Kindergarten, sprich das ist ein lohnenswertes Ziel für uns und kommt definitiv auf die Liste der zu besuchenden Museen.
 
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